Archive for the ‘Marktforschung’ Category

Studie zu Social Media in Deutschland – Dezember 2009

Freitag, Dezember 11th, 2009

60% Prozent der größten Marken in Deutschland nutzen aktiv Social Media

Autor: construktiv.de

Über 700 Millionen Menschen weltweit, über 20 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Social Media Portale wie Facebook, Twitter oder YouTube. Immer mehr Unternehmen in Deutschland versuchen im Social Web ihre Zielgruppen zu erreichen. Dies ergab eine Studie der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Agentur construktiv. Prof. Dr. Alexander Nicolai untersuchte dabei die Social Media Aktivität der 100 größten Marken in Deutschland. Die komplette Studie mit den Ergebnissen gibt es nun zum Download.

Copyright Universität Oldenburg/construktiv

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Fazit der Studie:

  1. 60% der 100 größten Marken nutzen in Deutschland bereits aktiv Social Media
  2. Eine umfassende Social Media Strategie ist noch die Ausnahme: Nur 5% bedienen zugleich Facebook, Twitter, YouTube und Corporate Blogs
  3. Twitter ist der beliebteste Social Media Dienst: 39% der Marken nutzen ihn, gefolgt von YouTube mit 37%, Facebook mit 28% und Corporate Blogs mit 12%
  4. Telekommunikation und Unterhaltungselektronikhersteller sind bei der Social Media-Nutzung führend: 92 % bzw. 80% der Marken aus diesen Branchen nutzen Social Media. Schlusslichter sind die Chemieindustrie und Finanzdienstleister
  5. Generell gilt: Je aktiver Social Media betrieben wird, desto stärker ist die Resonanz der Internetnutzer

Die komplette Studie “Wie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media?” als PDF finden Sie hier zum Download

Quellenangabe (Universität Oldenburg/construktiv) Link

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Aktuelle Situation der Blogger und Foren-Betreiber

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

Social-Media-Studie 2009

Quelle: http://www.infospeed.de/social-media-studie.htm

Ergebnisse einer Online-Befragung

In Foren und Blogs wächst der Druck, klar und eindeutig kenntlich zu machen, wann es sich um Werbung, persönliche Meinung oder objektive Tatbestände handelt. Dabei gibt es, wie in allen Bereichen, auch schwarze Schafe oder Menschen, die Social Media zu ihren Gunsten nutzen wollen. Um mehr Transparenz und Klarheit in der Öffentlichkeit zu erzeugen, wurde die Social-Media-Studie 2009 durchgeführt.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Fank von der Fachhochschule Köln wurde im Sommer 2009 eine Online-Befragung von fast 350 Bloggern und Forenbetreibern durchgeführt. Diese wurden zu ihrer Einstellung zu Werbung, anonymen Kommentaren, gekauften Beiträgen, Pressetexten und der Einmischung von Unternehmen befragt.

Den Eindruck, dass Blogs und Foren mit bezahlten Werbe-Beiträgen gefüllt sind, kann diese Studie nicht belegen. Über 80% der Studienteilnehmer geben an, selbst verfasste Beiträge zu veröffentlichen. Bezahlte Beiträge gibt es zwar, diese bilden aber derzeit eher die Ausnahme. Die Mehrzahl der Blogger ist auch der Meinung, dass die Unabhängigkeit eines Blogs durch die Vergütung von Beiträgen leide. Wichtig für die Blogger-Szene wäre es daher, auf den Blogs möglichst schnell für eine klare Trennung von eigenen und bezahlten Beiträgen zu sorgen und dies auch optisch zu unterstreichen, damit Leser dies zumindest gut erkennen können. Aufgrund der eher dürftigen Werbeeinnahmen, die ein hauptberufliches Betreiben kaum ermöglichen, könnte mit Einnahmen durch bezahlte Beiträge die Quote der hauptberuflich betriebenen Blogs gesteigert werden.

Die doch recht klare Aussage, dass Journalisten und deren Verbände als Gründe für eine mangelnde Akzeptanz gesehen werden, gibt Anlass darüber nachzudenken, was unternommen werden kann, um dies zu ändern. Journalisten sind über ihre Verbände gut aufgestellt und organisiert. Dem haben die Blogger derzeit wenig entgegenzusetzen, da es sich bei ihnen zumeist um “Einzelkämpfer” handelt. Zwar ist mittlerweile auch die Idee eines Verbandes aufgekommen (zum Thema “Bloggerverband” gibt es auch bereits einige einschlägige Blogbeiträge), von einer Umsetzung ist man jedoch noch weit entfernt.

Die Überprüfung neuer Mitglieder in Foren oder der Personen, die auf einem Blog einen Kommentar hinterlassen, sind noch sehr schlecht gelöst. Mehr als die Hälfte der befragten Forenbetreiber überprüft neue Mitglieder nicht. Dies ist zwar mit Aufwand verbunden, würde aber der Reputation sehr zuträglich sein. Es wäre wünschenswert, mehr Transparenz darüber zu haben, wer welche Inhalte mit welchem Hintergrund im Internet hinterlässt.

Download Social-Media-Studie 2009 

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