Messen, Testen und Optimieren, das sind die aktuellen Themen der Performance Manager vieler e-Commerce Unternehmen die auf Umsatz im Onlinekanal angewiesen sind. Mit unseren Webanalyse Technologien beginnend beim Social-Media Monitoring mit netmind sphere | Radian 6 über den netmind BI-feeder der komplexe Erhebungen direkt in BI- und ERP Systeme pushed, bis hin zur vollständigen Integration in CRM oder Shop-Systeme wie z.B. SugarCRM, SalesForce u.v.a., stellen wir uns den Herausforderungen an moderne Optimierungssysteme.
Mit meinem heutigen Post möchte ich eine Serie starten, die meine Erfahrung aus vielzähligen Enterprise Webcontrolling Projekten einen Einblick in unsere Vorgehensweise und Kompetenz vermittelt. Hierbei werde ich auch auf Erfahrungen meiner Kollegen Sebastian Baus und Bernd Ebert reflektieren. Sebastian war vor Mindlab für den erfolgreichen Internet-Auftritt der Allianz24 verantwortlich, sein Einstieg bei Mindlab als Leiter des Consultings, gibt uns entscheidende Impulse für den Einsatz unsere Technologien in High-Performance Umgebungen und internationalen Anwendungsszenarien. Ich bin auch auf den ersten Artikel ihres CTO Blogs gespannt.
Bernd Ebert der als begnadeter ”Vater der netmind Technologie” unterstützt mich bei der Ausformulierung technischer Lösungsansätze. Wer Bernd Ebert kennt oder in vielen Tech-Talks erlebt hat, durfte rasch bemerken, dass wir keinen “Code-talk” oder “vapor-ware” nur auf Powerpoint-Folie in unserem Portfolio haben. Mindlab steht für ehrliche Aussagen und machbaren, technologisch führenden Lösungseinsatz. Kristallklar und professionell eben!
Warum erleben wir derzeit mit unserem Vorgehensmodell eine solch steigende Nachfrage?
Kunden die sich im Enterprise Umfeld bewegen, sind über Jahre hinweg mit einer Webanalyse eines eTrackers, Google Analytics, nedstats, Webtrends, Omnitures u.v.a. gereift. Der Umfang und die Einsatzgebiete heutiger Webcontrolling Systeme sprengt zurzeit alles da gewesene. Endlich erkennen Kunden, dass Oberflächen, Grafiken, Flash-Animation und sonstige Features und Gadgets, herunter gebrochen auf ihre Businessrelevanz nicht kriegsentscheidend sind. Vielmehr ist der Erhebungsumfang von 100% Webdaten und deren Interpretation in den Vordergrund gerückt. Die Web Controlling Maturity ist bei vielen e500 Unternehmen in Deutschland noch zu schwach ausgeprägt.
Viele Web Performance Spezialisten der alten Generation, entscheiden noch mit “old school” Ansätzen und klassifizieren Web-Analyse Systeme immer noch sehr oberflächlich. Dadurch entstehen den Unternehmen, die sich für den Einsatz eines “falschen” Tools begeistern ließen, Schäden in mehrfacher Millionenhöhe. Der Rückbau solcher Systeme und der damit verbundene, zeitliche Blindflug kombiniert mit dem finanziellen Rückschlag nicht genutzter Optimierungschancen, produziert in Summe einen finanziellen „Großschaden“ der die Wettbewerbssituation eines Unternehmens für diesen Zeitraum maßgeblich negativ beeinflusst. Hier rate ich zu wirklich neutralen Beratern und der Einholung von auditfähigen Referenzen.
Wunsch und Realität liegen weit auseinander – Großkonzerne machen die größeren Fehler!
Als ich neulich von einem bedeutenden Telekommunikationsunternehmen erfahren habe, dass ein Berater zur Selektion eines firmenweiten Analyse-Systems hinzugezogen wird, der in seinem Nebengewerbe Buchautor und Vertragspartner eines Webanalyse-Herstellers ist, sträubten sich mir die Haare? Oder noch besser war die Information zum Auswahlprozess bei einem bedeutenden Retailer der aufgrund der Erhebungsvolumen an einer hochperformanten Inhouselösung nicht vorbeikommen wird, sich von Werbeaussagen zur Echtzeitsegmentierung auf 1.8 Milliarden Datensätzen, dennoch mit einer ASP Lösung beschäftigt. Aspekte des dazu notwendigen Rechnerparks als Ausschreibungskriterium vollständig aus dem RFQ (request for quote, Anfrage zur Abgabe eines Preisangebotes) streicht um nicht den CIO auf den Plan zu rufen, sich in die Diskussion einmischen zu wollen und das Hardwareinvestment von zusätzliche 250.000 Euro unter den Tisch kehrt. Wo bleibt da der umsichtige Umgang im Entscheidungsprozess?
Ich würde mir wünschen, dass der CIO, CEO und auch der CFO den Entscheidungsprozess gemeinsam mit den Web Performance Spezialisten begleitet.
Mein Ziel ist es in zukünftigen Posts, mit Hilfe von Bernd und Sebastian, pragmatische Beispiele aus dem täglichen Web Controlling Umfeld zu beschreiben, um letztendlich den Finger zu erheben, um Schaden zu vermeiden.
Unser derzeitiges Projektportfolio beschäftigt sich vorwiegend mit der Ablösung großer Web-Analyse Projekte unserer Marktmitbegleiter aus USA und Europa. Diese sind schon längst an der Grenze der Erhebungsmethodik und Interpretationsfähigkeit angekommen. Der clevere, moderne und umsichtige Performance Analyst gibt sich nicht mehr mit Down-Samplings und 75-80% Daten(un)genauigkeit zufrieden. Aufgeblähte Werbeaussagen wie “Weltschnellstes Segmentieren” beherrschen zu können, verpufft bei genauem Hinsehen in ein einfaches “Datenfiltern”.
Meine Kunden bestätigen mir in vielen Gesprächen, dass es die richtige Entscheidung war, sich mit den Profis von Mindlab an einen Tisch zu setzen.
Im nächsten Post werde ich auf die Lüge zur Berechnungsmethode ”Unique Visitor” eingehen.
See you there!




