Offline-Schlampereien online

Dass man auch und gerade im Offline-Bereich vorsichtig mit Daten, Informationen und jedwedem anderen Datenmaterial bis hin zu Notizzetteln umgehen muss, stellt eigentlich eine Selbstverständlichkeit dar.

Dabei geht es nicht mehr nur darum, dass derartige Unterlagen nicht z.B. im Müllcontainer einer Behörde “abgelegt” werden sollten. Vielmehr muss damit gerechnet werden, dass derartige Nachlässigkeiten blitzschnell auch im Internet präsent sein können. Das zeigt ein Blick auf www.foundmagazine.com . Auf dieser Website finden sich alle möglichen Fundstücke, die von registrierten Mitgliedern online gestellt worden sind.

Fragt sich, was mit einer derartigen Website bewirkt werden soll … außer vielleicht (werbewirksame ?) Reichweite, bewirkt durch das Ausnutzen der Neugier des Menschen. Ein nachvollziehbares Interesse der Öffentlichkeit an derartigen Informationen besteht meines Erachtens nicht.

Anders sieht es da schon bei Auftritten wie www.wikileaks.de aus. Die Öffentlichkeit kann zumindest teilweise durchaus ein Interesse am Inhalt der dort veröffentlichten Dokumente haben, so z.B. an den Vertragsdokumenten zum Toll-Collect-Projekt. Was nicht heißen soll, dass der Zweck immer die Mittel heiligt. Nicht umsonst gab es um diesen Web-Auftritt in der Vergangenheit immer wieder gewisse Unruhen bis hin zu Sperrungen der Website.

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