Posts Tagged ‘Datenschutz’

Datenschutzthema Google Streetview ?

Sonntag, August 29th, 2010

Carview/Trafficview Germany

Im Sommerloch kochte mal wieder reichlich das Thema Google Streetview auf. Die Politik verkündete laut und deutlich, dass man dieses Thema im Auge habe. Gegner und Befürworter lieferten sich – vornehmlich auch im Social Media Bereich – herzhafte Diskussionen. Die Presse einschließlich ihrer Online-Auftritte sah sich natürlich dazu veranlasst, mit diesem Thema ebenfalls ihre Seiten zu füllen.

An dieser Stelle wird es mit Sicherheit keine Ambitionen geben, in dieses Thema ebenfalls einzusteigen. Nur so viel: Ob es sich hierbei um ein Datenschutzthema handelt, als das es immer beschrieben wird, da habe ich meine Zweifel. Es spricht aus meiner Sicht mehr dafür, es als typisches Thema des Rechts am eigenen Bild, des Rechts auf Unberührtheit der Persönlichkeitssphäre oder des Rechts am Eigentum (bezogen auf bestimmte Bilder von Gebäuden etc.) zu sehen. Sofern und soweit durch den Einsatz von Google Streetview derartige Rechte verletzt werden, kann sich der betroffene Bürger hiergegen durch Anrufen der zuständigen Gerichte zur Wehr setzen. Einer marktschreierischen Diskussion über Datenschutz-Gesetzesänderungen bedürfte es daher m.E. nicht. Daran denkt man ja auch nicht, wenn Scharen von Paparazzi hinter bestimmten Prominenten her sind. Auch so etwas lässt sich von interessierten Medien massenhaft organisieren, ohne dass jemand auf die Idee käme, die Datenschutzgesetzgebung zu bemühen. —

Im Übrigen sollte sich gerade die Politik sehr genau überlegen, wie weit sie sich bei diesem Thema aus dem Fenster lehnen kann, ohne sich – jedenfalls bei informierten Kreisen – unglaubwürdig zu machen.

Wir erinnern uns: Deutschland wollte bei Einführung der LKW-Maut auf Biegen und Brechen das System Toll-Collect haben. Schon damals fragte man sich unabhängig vom Katastrophenstart und den explodierenden Kosten, die bis heute nicht geklärt sind, wieso man es nicht einfach so machte, wie es die Nachbarländer Österreich und die Schweiz und beispielsweise auch Italien  seit Jahren praktizieren, mit einem simplen Vignettensystem oder mit Mautstationen nämlich. Das wäre unter dem Strich unproblematischer und billiger gewesen, und hätte zudem Arbeitsplätze geschaffen. Stattdessen setzte man mit selten gesehener Hartnäckigkeit das System Toll-Collect durch, was schon damals Datenschützer auf den Plan rief und unter anderem fragen ließ, ob damit wohl nicht auch noch andere Zwecke verfolgt werden sollten.

(Auf den Betreibervertrag mit dem Tooll-Collect-Konsortium wurde bereits an anderer Stelle dieses Blogs hingewiesen. Zum Thema Datenschutz findet sich dort soweit ersichtlich nichts.)

Nicht zu Unrecht, wie sich sehr schnell zeigte. Wenige Monate nach Aktivierung des Systems kam – scheinbar spontan, also vor allem überhaupt nicht geplant – das Land Hessen auf die Idee, die Toll-Collect-Daten auch für Zwecke der Strafverfolgung einzusetzen, durch flächendeckendes Scanning von PKW-Kennzeichen. In der hieran anschließenden, erstaunlich leisen Diskussion behauptete man seitens der Offiziellen tatsächlich, bei Erhebung derartiger Daten sei die Erstellung von Bewegungsprofilen nicht möglich. Ohne an dieser Stelle auf Einzelheiten einzugehen, hier einige Quellen zu diesem Thema: SPIEGEL-ONLINE, GOLEM, WIKIPEDIA .

Das Toll-Collect-System oder ähnliche Systeme wurden dann tatsächlich von Hessen und verschiedenen anderen Bundesländern für Fahndungszwecke eingesetzt, das Bundesverfassungsgericht war und ist mit diesem Thema befasst, und natürlich nimmt der Staat in den Auseinandersetzungen die Haltung ein, dies sei alles zulässig. Wohl gemerkt: Wir sprechen über die Erhebung aktueller und ständig aktualisierter Bewegungsdaten von unbescholtenen Bürgern, zu dem Zweck, auf diese Weise eventuell wenige Kriminelle zu identifizieren, und zwar keinesfalls mit der Garantie, sie dann auch zu fassen, sondern nur zu dem Zweck, die Information zu erhalten, dass sich der Kriminelle X zum Zeitpunkt Y mit dem Fahrzeug Z auf der Autobahn A soundso befunden hat.

Hieran sollte die Politik denken, wenn sie so lautstark, weil medienwirksam Front gegen Google Streetview macht. Und dann sollte sie gleich die Gelegenheit dazu nutzen, darüber nachzudenken, ob es denn so konsequent ist, dass deutsche Behörden systematisch Bildmaterial aus Google Earth auswerten, um z.B. Schwarzbauten ausfindig zu machen. Das ist aber so etwas von in den Garten geschaut, wie es mit Google Streetview niemals möglich wäre.

Also bitte: Schafft Carview Germany und Trafficview Germany ab, dann könnt Ihr Euch glaubwürdig an einer Diskussion über Google Streetview beteiligen.

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Update Steuersünder-CD Liechtenstein

Mittwoch, August 11th, 2010

Logbuch des Datendiebstahls veröffentlicht

Wir erinnern uns: Bevor Ende letzten/Anfang diesen Jahres die Diskussion um den staatlichen Erwerb geklauter Schweizer Bankdaten mit Steuermitteln hochschwappte, gab es den “Pilot-Fall” mit einer CD voller geklauter Bankdaten aus Liechtenstein, die durch Vermittlung des bundesdeutschen Bundesnachrichtendienstes für Millionen EUR bundesdeutscher Steuermittel erworben wurde und über die u.a. Herr Zumwinkel stolperte.

Der Mann, der die Daten seinerzeit geklaut und verkauft hatte, stellte sich jetzt zunächst im STERN einem Interview und veröffentlichte dann sein Buch.

Immerhin, über den Verkauf der geklauten Daten hat er offenbar ausreichend “verdient”, deshalb bietet er das Buch zum Gratis-Downlaod im Internet an. Um der vollständigen und meinungsunabhängigen Berichterstattung die Ehre zu geben, weisen wir hier auf den Download-Link hin. Immerhin eine Möglichkeit, sich aus erster Hand zu informieren, wie wahrheitsgetreu die Aussagen im Buch auch immer sein mögen.

Webdatenschutz-Tagebuch 27.05.2010

Freitag, Mai 28th, 2010

Thema Datenschutz im Mainstream und Web 2.0

Nach Wochen der Beobachtung ohne eigene Blog-Aktivitäten ist die Zeit gekommen, dem Input einen Output folgen zu lassen.

Die ernüchternde Zwischenbilanz: Datenschutz scheint, was die hierzu veröffentlichten Beiträge betrifft, ein Tagesthema zu sein: Höchste Aktivitäten, wenn ein Thema hochkocht, und genau so schnell ist es wieder von der Bildfläche verschwunden, bis zum nächsten Mal, wenn es wieder Zeit für einen befristeten Aufreger ist.

Schon der tägliche Blick durch den Mainstream lässt darauf schließen, dass der Datenschutz, speziell auch der Webdatenschutz, den selben Stellenwert hat, wie eine Schneekatastrophe, ein Vulkanausbruch und hieraus resultierende Sperrungen des Luftraums, oder ein Hochwasser.

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Datenschutz und Hacker-Angriffe

Sonntag, März 14th, 2010

Zwischenruf: Datenschutzaudit mal anders

Es zeichnet die Entwicklung um den Datenschutz im Internet aus, dass sich unzählige außerparlamentarische Gremien mit diesem Thema beschäftigen. Kongresse, Arbeitskreise, Pressemitteilungen und Blogs (einschließlich unseres Blogs) bestimmen das Bild. Der Gesetzgeber hinkt dem Stand der Diskussion meist hinterher und langt auch gerne mal daneben, wie zuletzt beim Thema Vorratsdatenspeicherung eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Was die einzelnen Außerparlamentarier mit ihren Statements und Aktionen für Ziele verfolgen, ist nicht immer transparent. Das mahnt zur Vorsicht bei der Beurteilung des Diskussionsstandes … und zwingt dazu, sich umfassend über die Hintergründe von Statements und Forderungen zu informieren, bevor man sie wertet, sei es befürwortet oder ablehnt.

Besondere  Beiträge zur Diskussion leistet immer wieder der Chaos-Computer-Club CCC. Mal veröffentlicht er seine Meinung und seine unbestritten wertvollen Erfahrungen einfach, mal wird er als Gutachter beim Bundesverfassungsgericht bestellt, mal … bietet er ein Forum für solche, die unverhohlen zum Hacken eines Webauftritts auffordern.

So geschehen während des CCC-Kongresses Ende 2009. Da wurde der Webauftritt  von Mindlab, einem führenden Hersteller von Webanalyse-, Segmentierungs- und Targetinglösungen, offen zum potenziellen Ziel von Hackerangriffen proklamiert, sh. nachfolgenden Screenshot:

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Bernd Ebert, CTO von Mindlab, hat uns zu diesem Thema Folgendes geschrieben:

“In den letzten drei Monaten wurde aufgrund dieses Aufrufs mehrfach versucht, einen Angriff auf unser Firmennetzwerk durchzuführen. Keiner der Versuche war von Erfolg gekrönt, was wir als Bestätigung unserer Sicherheitsbemühungen auffassen.

Dessen ungeachtet stellt sich die Frage, wieso von ca. 3-5 namhaften Anbietern in Deutschland ausgerechnet Mindlab als Angriffsopfer auserkoren wurde. Also ausgerechnet derjenige Anbieter, der sich bereits am längsten und intensivsten mit dem personenbezogenen Datenschutz in Webanalyseanwendungen auseinandersetzt.

Es kann natürlich schnell der Verdacht aufkommen, dass bei der “Nominierung” rein kommerzielle Beweggründe im Spiel waren. Der CCC wird sicherlich kein Interesse haben, solchen Vorgehensweisen eine Plattform zu bieten ?”

Die von Bernd Ebert aufgeworfene Frage stellt sich in der Tat. Wer sich intensiv mit den Webanalyselösungen der namhaften Anbieter auseinander setzt, wird das beurteilen können.

Link-Liste zum Thema “Steuersünder-CD”

Dienstag, Februar 16th, 2010

Was spricht das Web zur “Steuersünder-CD” ?

Wenn man sich mit einem Thema intensiv beschäftigt, muss man intensiv recherchieren. Die Ergebnisse dieser intensiven Recherche kann man unmöglich alle in einen Artikel einbauen, ohne das Ganze unübersichtlich werden zu lassen.

Um die geneigte Leserschaft dennoch an einem Teil dieser Recherche teilhaben zu lassen, haben wir hier einfach mal einige Links zusammen gestellt, die einen interessanten, wegen der unüberschaubaren Menge aber sicherlich nicht repräsentativen  Überblick über den Meinungsstand geben.

Handelsblatt vom 31.01.2010: SPD fordert Ankauf der CD

Zeitong.de vom 02.02.2010: Rupert Scholz äußert Bedenken

Bundesdatenschutzbeauftragter vom 02.02.2010 : Schaar äußert bedenken gegen den Anlauf der CD

Katholisch.de vom 02.02.2010 : Hamburger Weihbischof befürwortet Ankauf der CD

Schweizer Weltwoche vom 03.02.2010 : Profil des modernen Datendiebs

Financial Times Deutschland vom 07.02.2010: FDP gegen Ankauf der CD

WELT-online vom 08.02.2010: Geißler fordert Orden für CD-Dieb

FOCUS-online vom 13.02.2010: Baden-Württemberg wird CD kaufen

Tagesschau-online vom 16.02.2010 : SVP will Bankdaten deutscher Politiker und Parteien screenen

Hannover-Zeitung vom ??? : Kauder warnt vor Ankauf der CD

Schweizer Weltwoche: Interessantes Dossier zur Schweizer Sicht der Dinge

Für Kommentare und Hinweise auf weitere Quellen zu diesem Thema und zu anderen datenschutzrelevanten Themen sind wir dankbar !


Update: “Steuersünder”-CD

Freitag, Februar 12th, 2010

Staatlich geprüfte Hehlerei ?

Die Diskussion um den Ankauf der “Steuersünder”-CD wird unverändert ebenso heftig geführt, wie sie über kurz oder lang wieder mehr oder weniger vergessen sein wird. Jedenfalls hat diese Diskussion und haben insbesondere die staatlichen Pläne, geklaute Daten zu kaufen, bereits Nachahmer gefunden, wie wir das schon befürchtet hatten: In Nordrhein-Westfalen hat man offenbar schon gekauft, in Baden-Württemberg steht die Entscheidung noch aus. Jedenfalls überschlagen sich offenbar die Angebote … und das macht die Verantwortlichen scheinbar eher glücklich und zufrieden, anstatt dass es bei ihnen Bedenken über die Richtigkeit ihres Handelns auslöst.

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Behavioral Targeting und Datenschutz

Freitag, Februar 12th, 2010

FOMA veröffentlicht Online Behavioral Advertising Manifest

FOMA (Fachforum Online Mediaagenturen) hat am 28. Januar 2010 ein Manifest zum Thema Behavioral Advertising (Targeting) veröffentlicht.

Das Manifest kann hier als pdf herunter geladen werden.

Wir wollen hierauf an dieser Stelle nur hinweisen. Unseres Erachtens enthält das Manifest eine sehr lesenswerte Zusammenfassung der mit dem Thema zusammen hängenden Punkte und Probleme, die von uns nicht weiter kommentiert werden soll. Wer zu dem Thema aber etwas beitragen möchte, ist hiermit aufgefordert, über die Kommentarfunktion in die Diskussion einzusteigen.

Zwischenruf: Staatlich geförderte Hehlerei

Montag, Februar 1st, 2010

Datendiebstahl und Offline-Phishing

Die Nachrichten sind voll davon und die Diskussion darüber in vollem Gange: Die Bundesregierung erwägt (zum wiederholten Male) den Ankauf geklauter Bankdaten aus der Schweiz und lässt den Vorgang gerade “rechtlich prüfen”.

Da machen sich ganze Horden von nationalen und EU-Beamten Gedanken über die Sicherung des Datenschutzes im internationalen Datenverkehr. Da werden Millionen von Euro dafür ausgegeben, gerade auch den Bankdatenverkehr sicherer zu machen. Da predigen die Aufsichtsbehörden der privaten Web-Wirtschaft ihre noch nicht sehr konkreten, dafür aber um so weiter gehenden Forderungen für datenschutzsichere Internetauftritte. Da fordern die Politiker im Überschwang der Diskussion schon mal harte Strafen bei Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen …

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Update SWIFT-Abkommen

Montag, Februar 1st, 2010

SWIFT und das Europäische Parlament

Wir haben uns an dieser Stelle schon mehrfach mit der Entwicklung in Sachen SWIFT-Abkommen beschäftigt.

Heute tritt das Abkommen formell in Kraft. Von Anfang an war die Befristung des Abkommens in dem Sinne deutlich gemacht worden, dass das Europäische Parlament hierüber im Herbst 2010 abschließend zu entscheiden habe.

Nunmehr haben sich zahlreiche Parlamentarier aller Parteien zu Wort gemeldet und angekündigt, dass das Abkommen in der vorliegenden Form nicht akzeptabel und daher abzulehnen sei. Vor diesem Hintergrund wird allgemein damit gerechnet, dass das EP das Abkommen in der Sitzung am 10. Febraur 2010 kippen wird.

Fragt sich natürlich, warum das Parlament nicht gleich – vor Unterzeichnung des Abkommens – in den Entscheidungsprozess eingebunden wurde. Dann wäre diese “Schleife”, die das Abkommen jetzt nimmt, überflüssig gewesen.

Im Ergebnis ist aber jedenfalls zu begrüßen, dass die Parlamentarier aufgewacht sind. Immerhin geht es u.a. um die Weitergabe von Daten an Drittstaaten, um die Datenspeicherung für die Dauer von 15 Jahren und um im Einzelnen letztlich nicht überprüfbare Terrorismus-Verdachtsmomente aus der Hand amerikanischer Strafverfolger und Gerichte. Dass das SWIFT-Abkommen nur bedingt bis überhaupt nicht zur Terrorismusbekämpfung geeignet und daher unsinnig ist, hat lt. SPIEGEL-Online vom 2. Januar 2010 selbst das BKA in außergewöhnlich kritischer Weise deutlich gemacht.

Aktuelle Berichterstattung zu dem Thema findet sich u.a. bei ARD-Tagesschau vom heutigen Tage (mit Video) und bei netzpolitik.org vom 27.01.2010.

Wir werden das Thema natürlich weiter im Auge behalten.

Webanalyse und IP-Adresse

Freitag, Januar 22nd, 2010

IP-Adresse

Datenschutzgerechte Webanalyse und E-Government

Die Stichworte E-Government und Dienstleistungsrichtlinie sind in aller Munde. Ganze Abteilungen, Stäbe, Ausschüsse und Referate sind seit geraumer Zeit damit beschäftigt, die Verwaltung für diese Anforderungen “fit” zu machen.

Dass das insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes nicht ganz einfach ist, liegt auf der Hand. Wenn z.B. das Online-Angebot eines Landkreises darüber hinaus geht, die Auswahl und Buchung eines Wunschkennzeichens für den PKW anzubieten, und ganze Verfahren, beispielsweise Bauantragsverfahren, online abgewickelt werden, muss die Behörde uneingeschränkt sicher stellen, dass die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften auf der gesamten Online-Strecke uneingeschränkt gewährleistet wird.

Die Einführung von Online-Verfahren hat nicht nur den Sinn, es dem Bürger leichter zu machen. Neben zahlreichen anderen Aspekten wird es den Behörden maßgeblich auch darum gehen (müssen), ein bestimmtes Arbeitspensum mit weniger Personal zu bewältigen. Weil der öffentliche Dienst es zunehmend schwer haben wird, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, und weil es schlicht und einfach darum gehen muss, Kosten zu sparen, wo es geht.

Was liegt da näher, als dem Bürger einen Teil der Arbeit selbst zu übertragen ?

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